Unsere Märtyrer sind die Werte, die das am meisten vergessene Volk der Menschheit auf die ehrenvollste Weise an die heutige Zeit heranführen
Auf die verschiedenen Glieder der Kette der Märtyrer haben wir mit unterschiedlichen Einschätzungen geantwortet. Eines sei gleich gesagt: So große Glieder die Glieder am Anfang unserer Parteigeschichte auch waren, so mögen diese Glieder heute ihrer körperlichen Gestalt nach kleiner geworden sein; hinsichtlich ihrer Bedeutung, Millionen zum Aufstehen zu bewegen, sind sie jedoch ebenso große Glieder wie die anfänglichen. Wir können davon sprechen, einen Punkt erreicht zu haben, an dem sie vom Anfang bis heute körperlich immer kleiner werden, in ihrer Bedeutung hingegen von heute zurück zum Anfang wachsen und die Größe der Bedeutung der ersten erreichen; dadurch sind wir so mit ihnen verbunden, dass keiner von uns sich ohne Weiteres von ihnen loszureißen wagt und unsere Gelenke sich nicht leicht aus dieser Verbindung lösen lassen. Damit bringen wir auch zum Ausdruck, wie ihrer aller Andenken am angemessensten entsprochen werden muss. Noch einmal sei gesagt: Diese Entwicklung ist das Anwachsen der Märtyrer und ihre Formierung zu einer Armee.
Eines sei gleich gesagt: So wie die Ausrufung der Partei und unsere politische Stärkung mit den Märtyrern verbunden sind, ist ihre Rolle auch bei der Entwicklung des bewaffneten Kampfes, also unserer Militarisierung, außerordentlich stark und entscheidend. Wenn wir uns zudem vor Augen führen, wie entscheidend die Märtyrer für die Entwicklung der PKK sind, können wir sagen, dass diese Eigenschaft an die erste Stelle gehört und nichts uns davon abhalten kann, sie so darzustellen. Sich zu einer Armee zu formieren und mit Waffen gegen den bestehenden Feind zu kämpfen heißt, die außergewöhnlichste und härteste Form des Krieges auf sich zu nehmen. Auch Theorie und politische Tätigkeit beeinflussen dies unmittelbar; doch es ist klar, dass diese Armee auf einen unbedingten Auftrag der Märtyrer hin aufgebaut werden muss. Wir können nicht behaupten, dass theoretische und politische Tätigkeit für ihren Aufbau ebenso wichtig und entscheidend seien wie die Märtyrer.
Bei der Einleitung all unserer wichtigen Vorhaben handelten wir unter dem tiefen Eindruck des Andenkens an die Märtyrer, die wir zuvor verloren hatten. Dies ist nicht nur Treue zu ihnen; es ist zugleich etwas, das sich in den Märtyrern verdichtet und verlangt, ihre Waffen nicht liegen zu lassen. Es bedeutet, ihren Kampf für den Aufbau der Armee nicht unvollendet zu lassen. Dies wiederum bedeutet, dass unsere Gedanken zu einer Kraft werden. Einen Gedanken mit Waffen zu verteidigen ist die stärkste Verteidigung. Geschieht dies noch dazu gegen eine äußerst tyrannische Macht, zeigt sich erneut, dass es die stärkste Verteidigung ist. Wenn wir sagen, auf diese Weise dem Andenken treu zu bleiben bedeute, eine Armee aufzubauen, stellen wir damit einen weiteren äußerst festen Maßstab auf. Mit diesen Einschätzungen wollten wir deutlich machen, dass anderen Maßstäben in dieser Frage nicht allzu viel Bedeutung zukommen kann. Wir wollen auch sagen, dass man zu keiner anderen Definition der Märtyrer gelangen kann. Bei alledem sagen wir, dass sie in den Tiefen des Lebens gegenwärtig sind. Wir erklären, dass sie notwendig sind, um die tödliche Wirkung des Giftes im unerträglichen gegenwärtigen Leben einer Nation, eines Volkes, zu beseitigen. Andernfalls ist es nicht möglich, dieser Werte zu gedenken, ihr Andenken lebendig zu halten und ihre Sprecher zu sein.
Kommen wir konkreter zu den Aufgaben der Lebenden und derjenigen, die als Sprecher wirken: Dies zeigt auf, wie wir diese grundlegenden Erklärungen betrachten müssen und wie wir sein müssen. Wenn ihr wirklich so lebt, dann, das sei gleich gesagt, habt ihr eure Kraft vertausendfacht. Ihr könnt das, was Kampf heißt, gleichsam wie ein starker Mensch durchschreiten. Jedes Hindernis, das sich euch entgegenstellt, könnt ihr so überwinden, ganz gleich, welcher Art es ist. Die Märtyrer, die wir in wichtigen Zeitabschnitten verloren haben, haben wir als diejenigen gewürdigt, die unseren Weg bahnen, indem sie die Hindernisse vor uns beseitigen. Im Gefängniswiderstand gegen den Faschismus des 12. September haben wir den Widerstand eines Mazlum und später den eines Hayri und eines Kemal als die wahrhaft festeste Brücke zwischen Tod und Leben bestimmt: als eine feste Brücke zwischen dem Tod, den der Faschismus aufzwingt, und dem Leben, das der Widerstand erreichen will. Und wir haben gesagt, dass es der Weg zum Erfolg ist, auf dieser Brücke zu gehen und, wenn nötig, im Kampf gegen den Faschismus einen Märtyrer nach dem anderen zu verlieren. Wir haben auch gesagt, dass die Brücke bis zum Ende offen ist. Während wir uns auf den Weg machten, den der Faschismus in grenzenlose Finsternis und Abgründe hüllte und vor dem er uns mit den Worten „Wenn ihr euch nähert, werdet ihr vernichtet“ Angst machte, brauchten wir eine Brücke. So groß ist die Bedeutung des Gefängniswiderstandes und seiner Märtyrer, und diese Größe ist gerade ein politischer Wert. Sie ist zugleich eine große politische Stütze unseres Kampfes. Darüber hinaus ist sie ein politischer Sieg, den unser Kampf errungen hat. Einige wenige Menschen haben es geschafft, die Armeen des Feindes im körperlichen Kampf zu besiegen.
Der Gefängniswiderstand ist eine Wirklichkeit, die diejenigen, die lange Zeugen davon waren, nur in fortgesetzten Darlegungen erklären können und deren Erklärung ihnen sogar erhebliche Schwierigkeiten bereiten dürfte. Dieser unter solchen Bedingungen geführte Kampf, mit einer Ausdauer, die vielleicht nur sehr wenigen Menschen in der Menschheitsgeschichte zuteilwurde, ist wahrhaft ein Kampf, den nur sehr wenige bestehen können. Dieser Kampf wurde geführt und begonnen. Deshalb steht die Stellung dieser unserer Märtyrer bei der Herausbildung der PKK-Identität, bei der Verwandlung der PKK in eine widerständige Kraft und bei der Prägung des späteren Widerstandes über jeder Bewertung. Wenn wir sagen, dass hier tatsächlich der Faschismus selbst besiegt wurde und einen tödlichen Schlag erlitt, und dies auch mit Blick auf das Leben aussprechen, das wir beim Aufstieg unseres späteren Widerstandes erlebt haben, dann sagen wir die volle Wahrheit. Die Wahrheit findet hier in der Losung „Widerstand leisten heißt leben“ ihren Ausdruck. Der Faschismus wollte mit all seinen Mitteln einige Menschen und in ihrer Person ein ganzes Volk zur Unterwerfung zwingen. Er versuchte, die Partei und nach und nach das Volk in die Niederlage zu treiben und an ihre Stelle wieder die ununterbrochene Fortsetzung seiner eigenen blinden, finsteren und von Unrecht durchwirkten Tradition zu setzen. In einem solchen Augenblick, im kritischsten Augenblick, als der Faschismus seine äußerst selbstsichere und seit Jahrhunderten so fortgeführte Tradition, seine Herrschaft in dieser Gestalt, auch in den Gefängnissen durch eine Kette von Entwicklungen zu seinen Gunsten vollenden wollte, entfalteten sich diese Widerstände.
Wenn ein großer Erfolg erreicht werden sollte, musste dieser Zustand zerschlagen werden. Genau hier zeigt sich die Bedeutung der Widerstandskämpfer in den Gefängnissen. Im notwendigen Augenblick zerschlugen sie diese Struktur der Republik Türkei. Deshalb wurde hier nicht nur die Geschichte der Republik Türkei besiegt. Es geht zugleich darum, dass ein Despotismus, der in der Republik Türkei bis zum äußersten Grad vervollkommnet worden war, einen entscheidenden Schlag erlitt und sein grundlegendstes Kettenglied zerbrach. Ist eine Kette an ihrem grundlegendsten Glied gerissen, kann sie natürlich nicht mehr viel ausrichten oder ihre historische Kontinuität sichern.
Wenn man über die Bedeutung des Gefängniswiderstandes tiefer nachdenkt, begreift man auch, dass die Übertragung dieses Widerstandes in die Zukunft eine große organisatorische Leistung ist. Wenn es uns gelingt, diese Entwicklung mit allen Mitteln, vor allem durch politische und bewaffnete Tätigkeit, zu verkörpern, werden wir sehen, dass das Zerbrechen dieses Kettengliedes in Wirklichkeit bedeutet, dass ein mehr als tausendjähriger Despotismus einen tödlichen Schlag erlitten hat. Es bedeutet auch, dass unsere Partei im Namen der Völker und der Freiheit eine der größten Schlachten gewonnen hat. Wie wir dazu bereits früher gesagt haben: So verhält es sich, wenn wir als ihre Sprecher diese Aufgabe so verstehen und erfüllen.
Es ist klar, dass unter den Bedingungen dieser Zeit das Richtigste, was wir tun mussten, darin bestand, den Widerstand noch dringlicher zu machen und den Abstand zwischen uns und den Märtyrern nicht zu groß werden zu lassen; dafür mussten wir mehr von unserer Kraft ins Land tragen und den bewaffneten Kampf weiterentwickeln. Tatsächlich vollzieht sich unser Vorstoß trotz aller Behinderungen. Dieser Vorstoß ist das Ergebnis eines Verständnisses, wonach die Treue zum Andenken dieser Gefängnismärtyrer ebenso wie zu unseren Märtyrern der Anfangszeit eine unaufschiebbare Aufgabe und Verpflichtung ist. Alle unsere übrigen Tätigkeiten sind lediglich Vorbereitung. Das heißt, bewaffnete Ausrüstung, Ausbildung und sämtliche anderen organisatorischen Aufgaben werden erfüllt, um dieses Andenken lebendig und konkret zu erhalten. Am richtigsten ist es, zu erkennen, dass die neue Periode schon für sich genommen eine Phase von grundlegendster Bedeutung für die nationale Befreiung ist, und dies natürlich aus der grundlegenden Treue zum Andenken der Märtyrer zu erklären. Genau dies geschieht bereits.
Einige wollten dies ganz anders vorbereiten, deuten und umsetzen. Doch dass wir diese Sache mit all unserer Kraft auf diese Weise angehen, gab erneut ein richtiges Beispiel der Treue und öffnete zugleich einmal mehr den Weg für weitere Entwicklungen. Wenn wir diese unsere Märtyrer nicht in der Finsternis der Gefängnisse zurücklassen und verlieren wollten, mussten wahrhaft sehr bedeutsame Dinge getan werden. Dies ist eines der bedeutsamen Dinge, die getan wurden. Was bedeutet es sogar, dass sie die große Bedeutung des Widerstandes der Gefängnismärtyrer würdigen, Einschätzungen zum Widerstand draußen vornehmen, zu denen nicht einmal die darin Beteiligten fähig waren, daraus Schlüsse ziehen, Aufgaben bestimmen, berechtigte Kritik üben und so weiter? Es zeigt, dass die Widerstandskämpfer ihre eigenen Aktionen lebendig erleben und der Wirklichkeit sehr nahe sind, wenn sie diese widerspiegeln.
Wie in ihrer gesamten Geschichte zu sehen ist, hat die Republik Türkei Millionen Menschen massakriert, ihnen allen den Mund verschlossen und auch keine Spur in der Geschichte hinterlassen. Angesichts dieser Verschleierung der Tatsachen durch die Republik Türkei haben bis in die jüngste Vergangenheit selbst Sozialisten und fortschrittliche Kräfte geschwiegen. Die Republik Türkei hat für ihre Taten keine Rechenschaft abgelegt. Was wir hier vollbringen, ist, erstmals diesen Lauf der Geschichte zugunsten des Faschismus aufzuhalten und zu zeigen, dass dieses Regime mit seinen Taten nicht ungeschoren davonkommen wird. Damit setzen wir auch jener Verfälschung der vielleicht jahrelangen Geschichte der Völker ein Ende, jener Verfälschung, die sie begingen, indem sie ihnen den Mund verschlossen und die Augen blind machten; wir zeigen, dass die gefallenen Söhne und Töchter der Völker, ihre Märtyrer, Werte sind, die die Völker am Leben erhalten und niemals besiegt werden, und beweisen, dass es so ist. Dies bedeutet auch, dass eine der ernsthaftesten revolutionären Aufgaben bewältigt wird. Hätte der Faschismus des 12. September gegenüber unserer Praxis einen Erfolg erzielt, der jener Geschichte seiner Vorfahren entspräche, an die er anknüpft, dann wäre nicht nur im Namen der PKK, sondern im Namen der Völker ein sehr großer Verlust eingetreten. Wären der Gefängniswiderstand und alle mit ihm verbundenen und unter seinem Einfluss entstandenen Bemühungen erstickt worden, hätte sich nicht nur der Faschismus des 12. September auf politischem Gebiet erfolgreich behauptet; auch eine Tradition des Despotismus, die aus blinder Finsternis und allerlei Unrecht und Unterdrückung besteht, wäre erfolgreich fortgesetzt worden. Dies hätte, um das nächstliegende Beispiel zu nennen, dazu geführt, dass die Bemühungen der fortschrittlichen Jugendbewegungen der Türkei und auch unsere wahrhaft nicht geringzuschätzenden Bemühungen in der Finsternis verloren gegangen wären.
Erinnern wir gleich an eine Frage: Heute breitet sich mit verwegener Dreistigkeit ein Liquidatorentum im Umgang mit dem Andenken dieser Revolutionäre aus, und zwar sogar unter den Menschen, die ihnen am nächsten standen; Menschen verfluchen ihre Vergangenheit, sagen Dinge wie „Die Terroristen haben derart maßlos gehandelt, sie haben uns in eine schwierige Lage gebracht, uns das Leben vergiftet“ und sprechen damit die Sprache des Faschismus, gehen sogar so weit, sich ihm niederträchtig zu ergeben, und verraten das Andenken bis zu dem Punkt, dass sie wie reumütig erklären: „Die Demokratie entwickelt sich, wir haben in der Vergangenheit Fehler gemacht.“ Dass wir dem Faschismus keine Erfolgsmöglichkeit eröffnet haben, dass wir uns solchen Verirrungen gegen das Andenken der Märtyrer entgegenstellten, sobald sie auftraten, und ihnen nicht die Möglichkeit gaben, Wurzeln zu schlagen, und dass wir dies heute bis zu einem bedeutenden Punkt vorangetrieben haben, ist ein großer Erfolg, dessen Bedeutung über jeder Bewertung steht.
Wenn wir unserer Märtyrer im Andenken an sie alle gedenken und diesem Gedenken eine weitere Bedeutung geben, ist das ein Geschehen mit großen erhebenden Werten, das die Persönlichkeit wachsen lässt. Es ist eine weitere Erklärung dafür, dass sich das Volk heute um uns sammelt und die PKK ein wahrhaft großes Leben zu einem Wert macht. Wenn wir heute die historischen Wahrheiten stärker als je zuvor offenlegen und die richtigsten politischen Ansätze zugunsten der Werktätigen vertreten, beweist dies, dass wir einen Punkt erreicht haben, an dem wir sogar den Feind beeinflussen können. Heute sind wir die festesten Sprecher der Wahrheit. Es ist dieser richtige Ansatz, der uns an diesen Punkt gebracht hat. Ebenso ist es die Tatsache, dass der Wert, den wir der Geschichte der Werktätigen und ihrer Massakrierung beimessen, in der PKK lebendig geworden ist, Ausdruck gefunden hat und zu einer Kraft geworden ist.
In jüngerer Zeit gibt es die wertvollen Märtyrer unseres bewaffneten Kampfes. Diese unsere Märtyrer verkörpern eine wichtige Generation. Mit der richtigsten Art des Kampfes spielten sie wahrhaft eine wichtige Rolle dabei, die neuen Vorstöße unserer Partei zum Erfolg zu führen. Es ist klar, dass unsere großen Wahrheiten schon bei ihrer Geburt verdeckt worden wären, wenn sich dies nicht so entwickelt hätte, und dass dies das Ende einer ganzen Nation bedeutet hätte. Dass diese unsere Märtyrer als Ergebnis des Eingreifens in einer kritischen Phase und eines ganz und gar mutigen Voranschreitens hervorgetreten sind, bedeutet, dass getan wurde, was getan werden musste, und dass das Blut gegeben wurde, das gegeben werden musste. Dadurch brachten sie den Faschismus in eine Lage, aus der er nicht mehr ohne Weiteres herauskommen konnte. Dieser Widerstand war die Hingabe der Energie und des Blutes, die im kritischsten Augenblick der Nation gegeben werden mussten. Damit wurde einer der grundlegendsten Meilensteine oder eine der grundlegendsten Etappen der revolutionären Gewinnung dieser Geschichte verwirklicht. Um eine solche Periode zu erreichen, könnten, wenn nötig, auch Hunderttausende geopfert werden. Dass wir dies hier mit einigen Hundert Menschen geschafft haben, zeigt ebenso die große Meisterschaft der PKK, wie es beweist, dass sie das Schwierigste mit ihren wertvollsten Kindern vollbracht hat.
Vergessen wir nicht, dass in unserer jüngeren Geschichte Hunderttausende unserer Menschen im Namen der Nation geopfert worden sind. Doch heute versuchen sie auf deren Erbe nur ihre eigenen widerwärtigen familiären, stammesbezogenen und persönlichen Interessen zu befriedigen. Wir sehen tatsächlich, wie heute auf dem Blut Hunderttausender die schlimmsten Kollaborateure, diejenigen, die jede Widerwärtigkeit, auf die sie sich einlassen, um sich dem Feind zu verkaufen, als Politik ausgeben wollen, und diejenigen, die auf dieser Grundlage allerlei Lügen produzieren, auf diesen Werten herumtrampeln und um sie streiten. Dass wir heute dieser Periode so begegnen, unsere Aktion und unsere Märtyrer miteinander verweben und unsere Aktion erneut auf dem Andenken unserer Märtyrer verwirklichen, ist auch die größte Antwort an sie. Zugleich ist es die bedeutsamste Erwiderung, die ihre Demagogie und ihre Betrügereien zunichtemacht. Vor allem muss noch eingehender darüber nachgedacht werden, was es bedeutet, dass sie heute tausendmal lauter als der Feind schreien, dieser unser Widerstand sei nicht möglich.
Sie wollen Folgendes sagen: „Seit Jahrhunderten haben wir eine Lebensweise geschaffen, indem wir unsere Mitglieder, unsere Körper, unsere Arme für ein Nichts, vor allem aber für unsere eigenen Interessen, massakrieren ließen und ihr Blut ausbeuteten. Ihr greift dies an und begeht deshalb eine große Sünde; lasst davon ab. Ihr könnt die Wahrheit nicht im Namen des Volkes ans Licht bringen, ihr gebt keine Märtyrer für die ureigenen Interessen des Volkes. Wir haben dies in unserem eigenen Dialekt getan; wenn auch ihr es nicht tut, werden wir uns euch entgegenstellen, die Kollaboration vorantreiben und alle Traditionen sprechen lassen.“ Das haben sie gesagt, und heute tun sie auch, was sie gesagt haben. Genau hier liegt ebenfalls eine große Bedeutung unserer Märtyrer in dieser Periode. Wenn man sich vor Augen führt, dass ihnen keine Intrige geblieben ist, die sie nicht gesponnen, und keine Verleumdung, die sie nicht ausgestoßen hätten, um unsere sonnenklaren Wahrheiten in nie dagewesener Weise zu verdrehen, wird man noch einmal sehen, welch große historische Leistung vollbracht wurde, indem unsere Märtyrer unsere Wahrheit im nationalen Maßstab verkündeten und sie durch die Tat Freunden und Feinden weltweit bekannt machten, und wie groß folglich ihr Wert ist.
Auch die Märtyrer unseres bewaffneten Kampfes der jüngsten Periode sind unsere Werte der Armeeformierung, deren Bedeutung so groß ist und die sich immer häufiger verwirklichen. Dies bedeutet zugleich, die gesamte Geschichte der Nation auf einer richtigen Grundlage zu erfassen. Es verleiht auch dem Gegenwärtigen und Revolutionärsten auf dringliche Weise Geltung. In diesem Sinne sagen wir: Unsere Märtyrer sind die Werte, die ein vielleicht am meisten vergessenes Volk der Menschheit auf die ehrenvollste Weise an die heutige Zeit heranführen und mit ihr verbinden.
Die Märtyrer einer solchen Periode sind also Werte, deren historische Bedeutung mindestens so groß ist wie die der Märtyrer der Anfangszeit; sie hinterlassen uns eine große Kraft und verpflichten uns auf jeder Ebene dazu, ihre Sprecher zu sein; sie geben uns Vorteile bei der Annäherung an das Richtige, die wir in keiner früheren Periode besaßen, sowie die Kraft, auf die Zukunft zuzugehen; und bei alledem beweisen sie durch ihr eigenes Leben, wie der richtige Kampf geführt werden muss, indem sie ihn so weit wie möglich von Irrtümern und Mängeln befreien. Diese Werte dienen uns unablässig als Kraftquelle.
Der Abstand zwischen uns und unseren Märtyrern ist kurz. Noch gestern waren wir mit ihnen allen zusammen. In unserer eigenen Gesellschaft bringen wir solche erhabenen Menschen in großer Zahl hervor. In der kommenden Periode werden wir sie noch breiter entwickeln. Eines sei gleich gesagt: Wenn wir in der schwierigsten Periode unsere wertvollsten Angehörigen der Partei zum Märtyrertum bringen, tun wir dies, damit Millionen aufstehen. Wenn Millionen aufstehen, kann keine andere Kraft die Wahrheit verkörpern, die sie verkörpern werden, oder die revolutionäre Veränderung schaffen, die sie schaffen werden. Das Aufstehen der Massen ist die größte Wirklichkeit und die revolutionärste Umgestaltung der Wirklichkeit. Unsere Märtyrer haben uns stärker als je zuvor auch in die Lage versetzt, dies möglich zu machen und zu verwirklichen. Wenn wir die Partei heute zur Verankerung in den Massen und zur Armeeformierung führen, wenn wir sagen, unsere grundlegendsten Aufgaben bestünden darin, diese Einrichtungen zu schaffen, und wenn wir hier erklären, dass die Märtyrer eine wahrhaft führende Kraft sind, betonen wir zugleich deutlich, dass wir eine wichtige Aufgabe in einer wichtigen Phase erfüllen werden.
Beim Aufbau der Nationalen Befreiungsfront Kurdistans und der Volksbefreiungsarmee liegt hierin die Bedeutung unserer wichtigsten Kraftquellen. Heute sind wir erheblich stärker geworden, und unsere Aufgaben sind klar bestimmt. Achten wir darauf: Es ist eine wichtige Position, die wir zum ersten Mal in unserer Geschichte erreicht haben; und wir haben erklärt, wie sie geschaffen wurde, indem wir die wahre Bedeutung der Treue zum Andenken der Menschen offenlegten, die sie hervorgebracht haben. Als Kräfte, die auf diese Aufgaben zugehen, sie aussprechen und ausführen, sind wir diejenigen, die am stärksten zur Verantwortung gezogen werden müssen. Hier ist die Sache des Egos, die Sache des Persönlichen nun zu Ende. Auch dies ist eine Wahrheit, die heute in der Verdichtung unserer Partei ihren Ausdruck findet. Bei der Analyse dessen, was wir von Anfang an getan haben, ist das Ergebnis, zu dem uns die nachgewiesenen Werte führen, dass auch unsere jüngsten Märtyrer auf keinerlei andere Weise ausgelegt werden können. Das bedeutet nicht, dass wir die Freiheitsrechte des Einzelnen nicht berücksichtigen. Nein, der Einzelne ist hier in dem Maße frei, in dem er dieser Wahrheit verbunden ist. Ebenso ist das Volk in dem Maße frei, in dem es dieser Wahrheit verbunden ist. Wie zentralistisch wir dies auch gestalten mögen, es ist die Freiheit selbst. Das Volk mit diesen Werten zu verschmelzen und es zu organisieren ist die größte Freiheit. Wie zentralistisch wir dies auch gestalten mögen, es ist die Erringung der Freiheit in ihrer entschiedensten Form. Hier geht es darum, die Partei in einem Militanten zu verdichten, die Partei aus solchen Militanten zu bilden und dies mit einer ausreichend starken Führung dafür einzusetzen, das gesamte Volk aufzurichten. Es gibt keine andere so freiheitliche und demokratische Strömung.
Auf der Grundlage einer solchen Wahrheit müssen die Einzelnen sich ohne die geringste Unsicherheit auf die richtigste und schöpferischste Weise analysieren und daran teilnehmen. Wer in dieser Frage unentschlossen ist, wer auf seiner Zwergenhaftigkeit beharrt, muss seine Lage offen aussprechen. Andernfalls gelingt es ihm nicht, die Partei in sich zu verdichten und mit der gesamten Partei auf die Zukunft zuzugehen. Eines sei gleich gesagt: Bei der Erfüllung der Aufgaben liegt ein Unterschied so groß wie Berge zwischen dem mit Irrtümern behafteten, aber auch Wahrheiten vertretenden Weg des Einzelnen und einem Weg und Ansatz, der die Partei in ihrer Gesamtheit im Blick hat. Die Persönlichkeit, die die Partei nicht in sich verkörpern kann, dies aber individualisiert, ist die Persönlichkeit, die die größte Gefahr schafft. Wie in der Vergangenheit an vielen Beispielen zu sehen war, ist schon jemand, der dies nicht so tut, sondern mit dem Stil der Partei, ihrer Art des Kampfes und ihrer Art des Siegens voranschreitet, selbst ein großes Ereignis. Zugleich ist er auch ein Führender. Eine Partei, die alle ihre Militanten auf diese Weise voranschreiten lässt, ist eine Partei, die jedes Geschehen, das sie anpackt, im Sinne ihrer Ziele verändern kann. Heute ist unsere Partei diesem Punkt näher gekommen als je zuvor. Unser Anteil an einer solchen Annäherung hat sich stärker und wirksamer als je zuvor gefestigt.
Wenn wir also in die kommende Periode gehen, haben wir eine Fähigkeit zum Vorstoß, zur Veränderung und zur Ausübung der Aufgaben und Befugnisse gewonnen, wie sie in keiner anderen Periode anzutreffen ist. All unsere bisherigen Analysen haben wir vorgenommen, um dazu beizutragen, die Eigenart und Klarheit dieses Ansatzes scharf zu erfassen. Hier kann es kein verkehrteres Verständnis und keine verkehrtere Auslegung geben, als wenn der Einzelne auf die eine oder andere Weise für sein eigenes Ego lebt und sich gegenüber wichtigen politischen und Kriegsaufgaben allein lässt. Um dies zu verhindern, legen wir diese Wahrheiten beharrlich erneut in dieser Weise dar. Eine wichtige Schwäche der Einzelnen ist folgende: Wer sich bei großen Massenentwicklungen verliert, wird zum Gefangenen des Geistes der Massen. In wichtigen schwierigen und schwachen Augenblicken zieht er sich dagegen vollständig in sich zurück und lebt diesmal in großem Egoismus und großer Spontaneität. Wir leben weder mit dem Ego einer Periode, in der der Geist der Massen derart begeistert ist, noch mit einer Persönlichkeit, die sich in einer Umgebung von Schwierigkeiten und Einsamkeit bis zum Äußersten in sich verkriecht und verschließt. Nein, hier opfern wir das Ego so weit, wie wir es opfern müssen. Bei unserer Verbundenheit mit den Massen halten wir an unserer persönlichen und historischen Wirksamkeit fest, damit wir in ihnen nicht verschwinden und uns nicht verlieren. Dies sind feine Unterscheidungen. Sie vorzunehmen ist die unverzichtbare Aufgabe jedes klugen revolutionären führenden Militanten.
Heute sind unsere Militanten auch dem schon recht nahe gekommen. Diese Annäherung bedeutet nicht, dass alles erledigt wäre. Nein, dieser Zustand verlangt politische Analysefähigkeit, die Fähigkeit, sie durch Organisation Schritt für Schritt ins Leben umzusetzen, sowie äußerste Klugheit, Standfestigkeit und Reife. Wir glauben, dass wir uns stärken können, indem wir auch hierzu etwas beitragen. Wenn wir dies sagen, wollen und erwarten wir, dass ihr euch unseren ausführlich erläuterten Werten etwas weiter annähert und eure Fähigkeit steigert, sie zu vertreten. Um dem vielfach angesprochenen fehlerhaften und unvollständigen Leben ein Ende zu setzen, müssen sie, so sagen wir, unbedingt zur Grundlage genommen werden. Wir betonen, dass dies auch die größte verändernde, richtungsweisende und stärkende Kraft ist.
Wenn wir unnachgiebige Verteidiger dieser unserer wertvollen Menschen sind, wenn wir sie auf jeder Ebene unermüdlich und auf eine unserer Vergangenheit würdige Weise auch in der kommenden Periode weithin lebendig erhalten, ist die Entwicklung offensichtlich sicher; so wird es bis zum Sieg bleiben. Die Zahl unserer jüngsten Märtyrer ist derart gestiegen, dass es nicht sonderlich notwendig ist, ihrer aller einzeln zu gedenken. Vielmehr ist es am richtigsten, ihrer Größe zu gedenken, indem wir ihre Rolle in den entwickelten Merkmalen unseres gesamten Kampfes an ihren richtigen Platz stellen. Diese Einschätzungen sind zugleich die Wahrheiten, die uns zu diesem Ergebnis führen. In nächster Zeit werden wir zweifellos noch mehr Märtyrer haben. Eines sei gleich gesagt: Je mehr wir sie in eine solche Kraft verwandeln, desto stärker werden unsere Massen an diesem Geschehen teilnehmen. Und wir werden sehen, dass sie, statt zu Faktoren zu werden, die uns bedrängen, wie es bei einigen von euch und in manchen Perioden sogar bei euch allen häufig zu sehen war, zu Faktoren werden, die uns stärken. Beim Gedenken an unsere jüngsten Märtyrer sind wir eben zu dem Schluss gekommen, dass wir sie zu Faktoren machen müssen, die uns stärken. Unsere jüngsten Märtyrer zeichneten sowohl ihr kühner Kampf als auch ein Widerstand aus, der eines großen Heldentums würdig war, ohne das geringste Zeichen der Unterwerfung. Sogar darin, dass einige im verwundeten Zustand ihre letzten Kugeln dazu benutzten, ihr eigenes Leben unsterblich zu machen, um sich auch in diesem Zustand nicht zu ergeben, muss man das Niveau erkennen, das der widerständige Geist der PKK erreicht hat. Sie sind mehr als je zuvor auch die eindrücklichsten Beispiele dafür, wie wir die Freiheit erringen müssen. Nur wenn wir diese Beispiele so verstehen und ihnen auf diese Weise stets verbunden bleiben, werden wir diesem Andenken offensichtlich die sinnvollste Antwort gegeben haben.
Das Märtyrertum kann auch für uns eine Wirklichkeit sein, die wir zwei Schritte weiter erreichen. Es kann auch erst nach einer langen Zeit eintreten. Doch ihrer aller Bedeutung ist diese. Statt hier nun unsere eigenen Unzulänglichkeiten und unsere Kleinheit zu betrachten, uns zu beugen, Tränen zu vergießen und uns damit selbst zu schaden, müssen wir unsere großen Werte, also unsere Märtyrer, auf diese Weise sehen. Sie sind Aufrufe zum Kampf, sie sind die Wahrheiten selbst. Ebenso sind sie die wirklichen Werte, an denen alle teilnehmen und die alle erreichen müssen.
Dies ist unser Stand des Denkens und Handelns, wenn wir alle unsere Märtyrer und besonders die Märtyrer des letzten Jahres würdigen. Es ist auch der abschließende Bericht über diese unsere Märtyrer. Und ein wichtiger Teil dieses Berichts besteht aus den Aufgaben für die Zukunft. Wir haben versucht, diese Aufgaben hier in langen Reden darzulegen, auch wenn es dabei einige Wiederholungen gab. Mit diesen Reden haben wir als Erfordernis der Treue zum Andenken unserer Märtyrer eine gemeinsame Einschätzung vorgenommen. Ihr steht an erster Stelle unter den Menschen, die ihnen auf ihrem Weg am nächsten waren. Dass wir ihrer auf diese Weise gedenken, schärft zweifellos die Kraft unserer Verbundenheit, unsere Kampfkraft und unser Voranschreiten auf die vor uns liegenden Aufgaben.
Die Anforderungen der zukunftsgerichteten Lösungen zu erfüllen ist ein Beitrag und eine Unterstützung für unsere gesamte Partei, vor allem für diese Gemeinschaft unserer Partei. Dies ist für uns alle zugleich wahrhaft eine Aufgabe, deren Erfüllung so notwendig ist, dass kein Befehl sie erklären kann. Nur mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein lässt sich eine schöpferische Arbeit leisten, die Wachstum und Stärkung ermöglicht. Dies sind unsere Aufgaben, die verstanden werden müssen. Um des zehnten Jahres unserer Partei und aller Märtyrer bis zu diesem zehnten Jahr gemeinsam zu gedenken und sie lebendig zu halten, ist keine sinnvollere Antwort möglich, als diese Aufgaben zu erfüllen. Auch künftig werden wir sie in unseren weiterentwickelten Kämpfen lebendig erhalten und das Wort, das wir stets gegeben haben, mit einer noch größeren Entwicklung einlösen. Vor dem Andenken unserer Märtyrer unsere Aufgaben auf diese Weise anzunehmen und zu erfüllen gibt uns Ruhe. Es ist klar, dass wir alle damit zugleich unsere Selbstachtung ausdrücken werden, indem wir dies in der kommenden Periode noch umfassender erfüllen. Wir werden diese Eigenschaft auch dadurch beweisen, dass wir die wichtigen Aufgaben unbedingt bewältigen, die uns diese Stützen stellen, die wir mehr denn je benötigen. Einen anderen Beweis dürfen wir unter keinem Vorwand akzeptieren.
Wenn wir unsere Guerillaarmee sachkundig aufgebaut haben, wenn wir ihren unablässigen intensiven Kampf verwirklicht haben und wenn wir die politische Front unseres Volkes in einem nicht zu unterschätzenden Umfang errichtet haben, können wir sagen, dass die Aufgaben erfüllt worden sind. Ebenso kann dann gesagt werden, dass dem Andenken auf diese Weise die Treue gehalten wurde. Und wir werden sagen, dass diejenigen, die dies tragen, ob sie Märtyrer werden oder am Leben bleiben, die wirklichen Lebenswerte unserer Partei sind. Wir werden auch sagen, dass man unsere Partei auf keinerlei andere Weise tragen kann. Und wir stellen erneut fest, dass niemand mit einem anderen Ansatz die Macht haben kann, mit unseren Werten zu spielen. Wenn dies so ist, können wir also sagen, dass der Sinn all unserer Arbeit und des vergossenen Blutes richtig bestimmt, richtig verstanden und richtig verwirklicht worden ist.
Dies sind die Werte, die unsere gesamte Partei bestimmen. Auch wir haben unsererseits alles getan, damit alle Werte auf diese Weise ihren Sinn erhalten; und es ist gewiss, dass wir dies auch künftig mit all unserer Kraft tun werden. Alle Genossen dürfen uns nicht anders begegnen; wenn sie uns durch ihre Haltung Kraft geben wollen, müssen sie uns auf diese Weise begegnen und dürfen sich dabei niemals selbst täuschen oder in die Lage geraten, auch uns täuschen zu wollen. Denn auf der Grundlage großer Erfahrung haben wir in dieser Frage eine solche Schärfe und Umsetzungskraft erreicht, dass wir auf dieser Grundlage unsere revolutionären Wahrheiten in ihrer Gesamtheit damit verbinden. Heute ist die Parteiführung in der Lage, dies auszuführen. Und sie legt es in einer Form vor, die auf richtigem Verständnis und richtiger Umsetzung in allen Aspekten beruht. Unabhängig davon, auf welchem Niveau man sich befindet, erklären wir dies zur unerlässlichen Bedingung. Wir betonen auch, dass eine andere Teilnahme nicht realistisch wäre, und stellen fest, dass dies gewährleisten wird, den Kampf mehr denn je als große Kraft der Umgestaltung aufrechtzuerhalten. Natürlich besteht die Aufgabe für uns alle darin, diese Teilnahme richtig zu bewältigen. Wir heben hervor, wie wichtig es ist, diese richtige Bewältigung unter keinem Vorwand und durch keinen fehlerhaften oder unvollständigen Ansatz zu verschleppen, und betonen erneut, dass all unsere Mühen ihren Sinn verlieren werden, wenn solche Haltungen eingenommen werden.
Folgen wir also dem ausgesprochenen Aufruf richtig. Hinsichtlich der Erfüllung der Anforderungen dieses Aufrufs befinden wir uns in einer Phase stärkster Entschlossenheit, und wir glauben fest daran, dass wir diese unsere Aufgaben bewältigen werden. Dass keine Kraft uns von diesem Weg abbringen kann, ist überaus klar und eine Tatsache.
Dies ist auch der Aufruf, den diese Einschätzung an uns richtet, die wir auf der Grundlage des Andenkens unserer Märtyrer des Jahres 1987 in dieser Zeit entwickelt haben, in der wir den Eintritt unserer Partei in ihr zehntes Jahr feiern. Betonen wir also noch einmal: Geben wir dem Andenken unserer Märtyrer und dem zehnten Jahr unserer Partei kraftvoll die gebührende Bedeutung und erfüllen wir die Aufgaben, die uns diese Bedeutung auferlegt, mit großem Erfolg!
